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Parodontologie / Parodontalchirurgie Kieferchirurg Wilhelmshaven

Parodontologie / Parodontalchirurgie

Bei der Parodontitis (früher „Parodontose“) handelt es sich um die Entzündung des gesamten Zahnhalteapparates, zu dem auch der Kieferknochen gehört. Sie ist heute bei Erwachsenen der häufigste Grund für Zahnverlust und kann sich außerdem negativ auf die Allgemeingesundheit auswirken.

Die nichtchirurgische („konservative“) Behandlung erfolgt durch Ihren Hauszahnarzt. Sie hat das Ziel, die Entzündung zum Stillstand zu bringen und besteht vor allem aus der Entfernung von Ablagerungen und bakteriellen Beläge in den entstandenen Zahnfleischtaschen.

Chirurgische Parodontitisbehandlung

Für die chirurgische Therapie hat Sie Ihr Hauszahnarzt an uns als spezialisierte Klinik überweisen. Sie wird durchgeführt, wenn die konservative Behandlung nicht ausreicht. Wir legen dazu den betreffenden Bereich der Zahnwurzeln frei, um die erkrankten Bereiche leichter zugänglich zu machen, reinigen die Zahnhals- und -Wurzelbereiche und entfernen erkranktes Gewebe. Anschließend wird das Zahnfleisch wieder geschlossen.

Die Folgen von Zahnfleischrückgang sind oft sehr lang aussehende, unästhetische Zähne, freiliegende, schmerzempfindliche Zahnhälse und Zahnhalskaries. Mithilfe einer Zahnfleischtransplantation (plastische Zahnfleischkorrektur) können die freiliegenden Stellen bedeckt werden. Dazu wird ein Stück Gewebe aus einem anderen Bereich des Mundes entnommen an der gewünschten Stelle platziert.

Gegebenenfalls ist die Parodontitis bereits weit fortgeschritten und hat dann den Kieferknochen geschädigt und den Zahn gelockert. In einigen Fällen lässt sich Knochen und Gewebe mit modernen Methoden wiederaufbauen. Wir wenden dazu regenerative Techniken an, die man unter Gesteuerte Knochenregeneration und Gesteuerte Geweberegeneration“ (GTR) zusammenfasst.

Sie haben Fragen dazu? Wir beraten Sie gerne.