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Vorbereitung für kieferorthopädische Behandlung in Wilhelmshaven

Kieferorthopädische Chirurgie

Unter Umständen kann vor oder während einer kieferorthopädischen Behandlung ein chirurgischer Eingriff nötig sein. Beispiele:

  • Miniimplantate (KFO-Implantate): Diese speziellen Miniimplantate (auch Stifte, Minischrauben oder Miniankerschrauben) werden in den Kieferknochen eingesetzt, um eine feste Zahnspange daran zu verankern – zum Beispiel, um einzelne Zähne unabhängig von den restlichen zu bewegen. Nach Abschluss der Zahnkorrektur werden die Miniimplantate wieder entfernt.
  • Freilegung verlagerter Zähne: Bei Zähnen, die komplett im Kieferknochen verbleiben oder schräg herauswachsen, kann anstelle einer Zahnentfernung in einigen Fällen eine Freilegung erfolgen. Anschließend werden sie durch eine kieferorthopädische Behandlung in die Zahnreihe eingegliedert. Bei der Freilegung entnehmen wir das darüber liegende Weichgewebe und gegebenenfalls ein Teil des Kieferknochens und befestigen am Zahn ein Halteelement (Zahn-Bracket).
  • Entfernung überzähliger Zähne: Es kann vorkommen, dass im Kiefer zu viele Zähne angelegt sind. Die überzähligen Exemplare sind meist recht klein und liegen oft im Bereich der vorderen Ober- oder Unterkiefer. Es besteht in diesem Fall das Risiko, dass die überzähligen Zähne die anderen Zähne verschieben. Mit der Entfernung werden diese Probleme ausgeschlossen.
  • Chirurgische Gaumennaht­erweiterung: Wenn bei Kindern der Oberkiefer zu schmal ist, finden die Zähne nicht genügend Platz und der Zusammenbiss von Ober- und Unterkiefer ist nicht harmonisch. Meist hilft es, den Gaumen mit einer speziellen, festsitzenden Apparatur zu dehnen. Wenn der Oberkieferknochen durch die Apparatur nicht mehr zum Wachstum angeregt werden kann, ist begleitend eine chirurgische Erweiterung des Oberkiefers notwendig.

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